Hohe Mieten sind in Großstädten grundsätzlich ein Problem. Auch Köln ist hiervon betroffen. Die Mieten, die für eine Wohnung in Köln verlangt werden, kannten in den letzten Monaten eigentlich nur eine Richtung: nach oben. Besonders bei größeren Wohnungen ab etwa 80 Quadratmetern war eine deutliche Steigerung zu beobachten, die dann allerdings wieder leicht nachgelassen hat. Anders sieht es bei kleinen Wohnungen aus, etwa auch Studentenwohnungen. Hier stiegen die Mieten weiter konstant an. Eine Besserung für die Mieter ist scheinbar nicht in Sicht. Um eine möglichst günstige Wohnung zu finden, hilft meist nur noch ein Blick auf Immobilienportale, wie www.privatimmobilien.de. Hier finden sich nicht nur günstige Wohnungen aller Arten und Größen, sondern auch ein übersichtlicher Mietspiegel für verschiedene Städte.
Teufelskreis hohe Mieten
In vielen Städten liegt die Quadratmetermiete für große Wohnungen über der, die für kleinere Wohnungen fällig wird. In Köln ist das anders, wie ein Blick auf eine Meldung bei http://pressemitteilungen-online.de zeigt. Hier sinken die Mieten für große Wohnungen, während für kleine Wohnungen immer mehr bezahlt werden muss. Der Grund hierfür ist einleuchtend, aber auch etwas erschreckend. Da die Mieten für eine große Wohnung in Köln für viele Haushalte schlicht und ergreifend nicht mehr zu bezahlen sind, weichen diese auf eine kleinere Wohnung aus. Da dadurch die Nachfrage für kleinere Wohnungen in Köln natürlich steigt, steigen dementsprechend auch die Mieten.
Köln ist Spitzenreiter bei den Mieten in NRW
Wie hoch die Mieten in Köln wirklich sind, zeigt ein Blick auf das Kölner Stadtportal im Internet, zu finden unter www.koeln.de. Im Durchschnitt müssen die Mieter einer Wohnung in Köln fast ein Viertel ihres monatlichen Einkommens für die Miete ausgeben. Einer Erhebung der Landesentwicklungsgesellschaft zufolge ist das der höchste Wert in Nordrhein-Westfalen. In den NRW-weiten TOP 10 befinden sich sieben Kölner Bezirke. Dies sagt eigentlich schon alles aus. Zudem blieben die Mieten in NRW insgesamt stabil, nur Köln ist der Ausreißer nach oben. Auch in diesem Artikel ist übrigens davon die Rede, dass besonders kleinere Wohnungen in Köln unverhältnismäßig teurer geworden sind. Mehr als acht Prozent sind die Mieten dafür gestiegen. Grundsätzlich werden Wohnungen in Städten, die eine Universität haben, teurer. Dagegen sinken die Mieten in den anderen Städten rund um Köln, die eben keine Universität haben. Deshalb kann es sich für den einen oder anderen durchaus lohnen, die Mieten in angrenzenden Städten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, denn es kann durchaus sein, dass sich ein Umzug in eine dieser Städte finanziell rechnen kann.
Studenten sind besonders betroffen
Von den hohen Mieten, die für eine kleine Wohnung in Köln aufgerufen werden, sind besonders Studenten betroffen. Durch die Mietsteigerungen steht diesen noch weniger Geld zur Verfügung, als es ohnehin schon der Fall ist. Auf eine Besserung bei den Mietpreisen dürfen sie nicht hoffen, da in vielen Städten grundsätzlich zu wenig Wohnraum für Studenten zur Verfügung steht. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass es in Bayern und Niedersachsen einen doppelten Abiturjahrgang gibt, aus diesen Ländern also die doppelte Anzahl an Studenten nach Köln kommt, als üblich. Natürlich verdoppelt sich damit auch die Anzahl der Bewerber für eine kleine Wohnung in Köln. Und als ob das noch nicht genug wäre, sorgt die Aussetzung der Wehrpflicht für einen doppelten Schub an Studierenden, wie auch der WDR auf seiner Internetseite www.wdr.de anmerkt. Köln, aber auch andere Städte wie Aachen oder Bochum bauen zwar aktuell neuen Wohnraum für Studenten, mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ist das aber nicht. Aber auch wenn sich die Wohnungsnot dadurch vielleicht geringfügig verbessern lässt, an den hohen Mieten für eine Wohnung in Köln wird sich aller Voraussicht nach nichts ändern. Profiteure sind in erster Linie die Vermieter, denn sie verdienen durch den hohen Ansturm von Studenten deutlich mehr, als noch vor einigen Jahren.
Hohe Mieten als Problem für den Staat
Die hohen Mieten, die in Köln gerade für kleine Wohnungen verlangt werden, sind auch ein Problem für den Staat. Den Menschen, die Hartz-IV-Leistungen erhalten, wird die Miete für ihre Wohnung in Köln vom Staat bezahlt. Auch Menschen, die zu wenig verdienen, erhalten einen Zuschuss für ihre Miete. Da die Bezieher von Hartz IV von den Behörden in der Regel in möglichst kleinen Wohnungen untergebracht werden, ist auch der Staat von den steigenden Mieten in diesem Wohnungssegment betroffen. Die Dimension dieser Kosten wird durch einen Artikel des Magazins Focus deutlich, den dieses auf seiner Website www.focus.de veröffentlicht hat.